DIE ELIJAH LISTE

"Zusammenstellung prophetischer Worte"

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Mit herzlichen Dank und Segenswünschen,
Steve Shultz, Herausgeber

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Francis Frangipane:

 

 

 

„Heilung für das Land auf dem wir stehen“

Deutsche Übersetzung: Horst Schlittenhardt

Als Sprecher auf stadtweiten und regionalen Gebetskonferenzen werde ich oft gebeten, die „geistlichen Mächte“, die den Leib Christ in diesem Gebiet angreifen, zu enttarnen. Verantwortliche der Stadt und Fürbitter haben mich auch gefragt, ob ich den „Namen“ des Geistesfürsten, der der Gemeinde in dieser Gegend widersteht, kenne.

„Wollt ihr den Namen der stärksten Macht wissen, die den meisten Christen widersteht?“, fragte ich. Sie nickten eifrig und zustimmend.

„Es ist Yahweh.“

Meine Fragesteller, die dann plötzlich alle sehr schlau aussehen, sind regelmäßig verwirrt durch meine Antwort. Sie sind sich sicher, dass ich ihre Frage missverstanden habe. Dann erkläre ich es. Ich erinnere sie daran, dass diese Aussage der Schrift entspricht, die besagt: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“ (Jakobus 4,6). Wenn wir uns also in unserem Herzen von anderen Gemeinden trennen, wenn wir instinktiv auf andere Christen herabschauen oder wenn wir uns ganz generell in einer Haltung der Eigenwerbung befinden, dann leben wir im Stolz. Wenn dem so ist, dann ist der Geist, der unseren Bemühungen widersteht, nicht dämonisch - Gott ist es.

Der Herr entschuldigt unseren Stolz nicht deshalb weil wir am Sonntagmorgen drei Choräle singen und uns selbst als „gerettet“ betrachten. Gott widersteht dem Stolz Luzifers im Himmel und er widersteht unserem Stolz auf der Erde. Das traurigste daran ist, dass religiöser Stolz so sehr in unsere christliche Erfahrung eingedrungen ist, dass wir ihn nicht einmal als etwas Falsches wahrnehmen. Und dennoch ist er ohne Zweifel ein merklicher Pestgeruch über dem Volk Gottes.

Der Herr möchte die Verlorenen nicht Gemeinden hinzufügen, in denen sie vom gleichen Tisch, von dem die Erlösung kommt, auch das Gift des Stolzes in sich aufnehmen müssen.

Der Eine der sucht und richtet

Jesus sagte von sich selbst: „Ich suche nicht meine Ehre... “. Wie viele unserer Handlungen sind jedoch geradezu das genaue Gegenteil der Natur Christi! Wenn wir unsere Kleider und Autos, Häuser und Lebensrollen auswählen, dann wirkt im Hintergrund oft eine Haltung von Selbsterhöhung bei unseren Entscheidungen mit. Jesus fuhr fort: „... Es ist einer, der sie sucht und der richtet.“ (Johannes 8,50). Hör' genau auf seine Worte, denn jedesmal wenn wir danach trachten uns selbst zu erhöhen, stehen wir Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Eine Dimension des Vaterherzen ist, dass Er (die Ehre) „sucht und (die) richtet“, die sich selbst durch Stolz erhöhen. Gewiss, mein Freund, betrachte einmal mit göttlicher Furcht unsere amerikanische Tradition der Eigenreklame. Auch wenn es unter Menschen hoch geschätzt wird, ist es doch tatsächlich „ein Greuel vor Gott“ (Lukas 16,15).

Das Alte Testament ist übersät mit Beispielen, die den Widerstand Gottes gegen den menschlichen Stolz belegen. Es wiederholte sich immer wieder, dass es nicht die Feinde Israels waren, die den Wohlstand des Landes vereitelten, sondern Gott. Generation für Generation ließ der Herr es zu, dass die Feinde Israels Sein Volk demütigten, um sie in Verzweiflung und Demut hinein und schließlich zur Buße zu führen. An dem Ort von Zerbrochenheit und Ehrlichkeit konnte Gott ihre Sünden behandeln und sie schließlich in eine nationale Erweckung hineinbringen.

Hör' wie der Herr Israel anflehte: „O dass mein Volk auf mich hörte, Israel in meinen Wegen wandelte! Bald würde ich ihre Feinde beugen, meine Hand wenden gegen ihre Bedränger.“ (Psalm 81:14–15 ELB).

So ergeht es auch uns. Wir brauchen die Macht Gottes damit wir frei sind, um gegen unsere Feinde vorzugehen. Denn wahrhaft schreckliche Mächte der Dunkelheit sind in unser Land eingedrungen und unser Gegner stolziert durch unsere Straßen und sucht wen er verschlingen kann. Unsere Hoffnung jedoch liegt nicht einzig darin, unseren Feind zu konfrontieren, sondern auch darin, Gott zu erlauben, uns entgegenzutreten. Unser Sieg über den Feind steht in direktem Zusammenhang mit unserer vollkommenen Hingabe an Gott.

Wenn wir wirklich von Ihm gelernt haben, sind auch wir „sanftmütig und von Herzen demütig“ (Matthäus 11,29). Und Gott, der den Demütigen Gnade gibt, errettet uns aus der Hand der geistlichen Feinde unserer Nation.

Heile unser Land

Die Verheißung des Herrn ist bekannt. Er sagt, wenn „… mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.“ (2. Chronik 7,14 EIN). Du sagst: „Aber ich demütige mich doch und ich bete ja auch.“ Ja, aber unsere Demut Gott gegenüber ist nicht vollständig, wenn wir es nicht gelernt haben uns voreinander zu demütigen.

Tatsache ist, dass wir, um den Stolz zu brechen, noch das annehmen müssen, was der Herr mit Seinen Worten, „wenn mein Volk“, ausdrücken will. Wir interpretieren Seine Aussage „mein Volk“ und geben ihr die Bedeutung „unser Volk“ – unser begrenzter Kreis von Freunden, Verwandten und Christen, deren Kultur und deren Art der Anbetung mehr oder weniger der unsrigen entspricht.

Wenn der Herr jedoch an Sein Volk denkt, dann sieht er eine Gruppe, die weit darüber hinausgeht. Er schließt alle Wiedergeborenen einer Stadt mit ein. Wir alle, die wir „nach Seinem Namen benannt sind“, müssen, obschon unterschiedlich in Gaben und Auftrag, vor Ihm zur Einheit des Geistes finden. Und das beginnt mit einer wunderbaren Strategie: Wir müssen uns selbst demütigen.

Ich weiß, dass dies gegen den Strich unserer historisch gewachsenen Gemeindebeziehungen geht. Satan hat uns nicht nur von anderen getrennt, er hat uns auch darüber Stolz gemacht, dass wir getrennt sind. Wir denken, dass getrennt sein einen Wert hat. Aber bedenke: Nur eine Menschengruppe im Neuen Testament hat den Herrn ständig konfrontiert und hat Ihm widerstanden: Die Pharisäer. Buchstäblich übersetzt bedeutet das Wort „Pharisäer“ - „getrennt“. Von all' den Gruppen des ersten Jahrhunderts ähnelt die heutige Gemeinde am allermeisten den stolzen Pharisäern.

Wir beten: „Herr, heile unser Land“. Aber Er hat vor zuerst das Land zu heilen, das unter den Füßen der Demütigen ist. Es ist die Welt der betenden Sanftmütigen, die die Transformationskraft Gottes als ihren Begleiter hat.

Das Heilmittel des Herrn für unsere Gesellschaft ist verborgen in den Lebensbeziehungen der Christen. Wir denken immer so sehr darüber nach, was andere uns angetan haben, aber wo haben wir selbst an anderen versagt? Was können wir tun um das Land zu heilen, das zwischen uns und jenen liegt, die wir verletzt haben?

Siehst du, wenn wir zu solchen Menschen werden, die „sich selbst demütigen und beten“ über dem, was wir selbst falsch gemacht haben, fängt die Heilung an von Gott her zu fließen. Wenn weiße Christen sich selbst demütigen und Afrikaner und amerikanische Ureinwohner um Vergebung bitten, fängt Gott damit an, das Land auf dem sie stehen, zu heilen.

Wenn Gott den Stolzen widersteht, dann erinnere dich daran, dass Er Gnade den Demütigen gibt. Gnade bedeutet mehr als „Bedeckt sein“. Es bedeutet von der Kraft Gottes gereinigt und verändert zu sein. Gnade ist Gottes umwandelnde Kraft in uns, die das tut, was wir selbst nicht für uns tun können.

Wenn wir beten: „Herr, heile unser Land“, dann ist damit das Land unter den Füßen der Demütigen gemeint, das Gott versprochen hat zu berühren und wiederherzustellen, damit es ein Segen ist.

Lasst uns beten: Lieber Vater, du sagst, dass die Heilung unseres Landes damit beginnt, dass wir uns selbst demütigen. Meister, offenbare meinem Herzen jene Menschen, mit denen ich entfremdet bin. Verleihe mir den Mut zu vergeben und die Ehrlichkeit damit ich sehe, wo ich zum Unfrieden beigetragen habe. Ich habe Sehnsucht danach, ein Botschafter der Versöhnung zu sein. Führe mich deshalb, damit ich Heilung in die Beziehungen unserer Welt bringen kann und somit auch Heilung dem Land in dem ich wohne. Im Namen Jesu, Amen.

Francis Frangipane
Ministries of Francis Frangipane

Email:
francis1@frangipane.org

 

 

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